ONLINE: Abwehrstrategien im Unterhaltsrecht

Die Abwehr von Unterhaltsansprüchen beschränkt sich in der Praxis häufig auf das Bestreiten anspruchsbegründender Tatsachen oder das Erheben rechtsvernichtender Einwendungen. Aufgrund der Komplexität des Unterhaltsrechts ist jedoch eine umfassende Prüfung sämtlicher Anspruchsvoraussetzungen erforderlich, um mögliche Ansatzpunkte für eine Anspruchskürzung oder -abwehr zu identifizieren.
Bereits im Zusammenhang mit der Aufforderung zur Auskunftserteilung über das Einkommen ergeben sich regelmäßig erste Problemfelder. Das Seminar zeigt auf, welche rechtlichen und taktischen Gesichtspunkte hierbei zu berücksichtigen sind und in welchen Fällen es zweckmäßig sein kann, Einwendungen erst im Vollstreckungsverfahren und nicht bereits im Erkenntnisverfahren geltend zu machen.
Im Bereich des Kindesunterhalts werden unter anderem die Erfolgsaussichten einer Verweisung auf einen anderen Unterhaltspflichtigen sowie die unterhaltsrechtliche Relevanz der Aufnahme einer Berufsausbildung durch den Unterhaltsschuldner erörtert. Zudem werden prozessuale Verteidigungsmöglichkeiten im vereinfachten Verfahren zur Geltendmachung von Kindesunterhalt dargestellt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ehegatten- und Volljährigenunterhalt. Hier werden ausgewählte Problemfelder, insbesondere zur Bedarfsermittlung, zur Berechnung des Wohnwerts sowie zur Bagatellgrenze beim Aufstockungsunterhalt, vertieft behandelt.
Das Seminar vermittelt praxisorientierte Strategien zur effektiven Verteidigung gegen Unterhaltsansprüche und bietet einen systematischen Überblick über typische Problemkonstellationen im Unterhaltsrecht.
| 1 Nachmittag, 27.01.2027 Mittwoch, 14:00 - 16:45 Uhr | |||
1 Termin(e)
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Karsten Rimkus , Rechtsanwalt, Blomberg | |||
| 27-F034 | |||
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| Seminargebühr Mitglieder: 97,50 € Seminargebühr Nichtmitglieder: 127,50 € |
Ihre Zugangsdaten und die Arbeitsunterlagen erhalten Sie 1 bis 2 Tage vor Beginn des Seminars per E-Mail.
Fortbildungszertifikat gem. § 15 FAO über 2,5 Vortragsstunden.
Für Mitglieder der AG Familienrecht gelten die ermäßigten Preise.
